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Wirtschaft

Die EU hat als größter Binnenmarkt der Welt alle Voraussetzungen für einen exzellenten Wirtschaftsstandort. Unternehmer brauchen allerdings ein wirtschaftsfreundliches Umfeld, um diese Vorteile nutzen und im globalen Wettbewerb erfolgreich sein zu können. Daher setzt sich der VDMA dafür ein, die Bedingungen für Europas Unternehmen grundsätzlich zu verbessern. Der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und das Ziel der EU, den Industrieanteil in Europa wieder zu erhöhen, können nur erreicht werden, wenn verlässliche Rahmenbedingungen zu langfristigen Investitionen in Europa anregen. Mit der Digitalisierung der Industrie steht die vierte industrielle Revolution vor der Tür.

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Handel

Die Unternehmen des Maschinenbaus verkaufen ihre Produkte vor allem im Ausland, die Exportquote der Industrie liegt bei über 75 Prozent. Der VDMA unterstützt daher die EU in ihrem Streben nach Freihandel. Besonders TTIP, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, bietet enorme Chancen für den Maschinenbau in ganz Europa. Die Industrie verspricht sich von dem Abkommen vor allem einen Abbau von nicht-tarifären Handelshemmnissen wie unterschiedliche Standards oder Regularien. Für den Maschinenbau sind darüber hinaus die Handelsbeziehungen zu Russland, die EU-Initiative zum verantwortungsvollen Schürfen von Mineralien oder das Freihandelsabkommen mit Korea Themen von hohem Interesse.

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Technik

Im Maschinenbau ist Massenfertigung eher die Ausnahme; viele der Produkte sind Investitionsgüter, die in kleinen Serien oder in Einzelfertigung entstehen. Die Grundlage für die Regulierung bilden in der EU sehr erfolgreich harmonisierte Normen und das CE-Kennzeichnungssystem. Dabei wird sichergestellt, dass alle europäischen Hersteller den gleichen Vorgaben unterliegen, wenn sie ihre Produkte auf den Markt bringen – und auch, dass gleichzeitig ihre unternehmerische Freiheit bewahrt bleibt. Der VDMA fordert, diesen Ansatz in der EU beizubehalten und weiter zu entwickeln. Auch weltweit birgt dieses Vorgehen Chancen durch die stärkere Nutzung des internationalen Normungssystems.

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Energie

Bei der Verwirklichung der nationalen und europäischen Klima- und Energieziele kann der Maschinenbau eine Schlüsselrolle einnehmen mit seinen innovativen und effizienten Produkten. Um das vorhandene Potenzial bestehender Klima- und Energieeffizienztechnologien umfänglich zu nutzen, müssen aber die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Der VDMA spricht sich für eine zügige und wirksame Umsetzung des 2030-Pakets aus, um den Unternehmen Planungssicherheit zu gewährleisten und Anreize zu setzen für Investitionen in umweltfreundliche Technologien. Prioritär sollte sich die Europäische Kommission für die Erreichung eines verbindlichen Klimaabkommens bei der UN-Klimakonferenz Ende 2015 in Paris einsetzen.

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Umwelt

Mit seinen innovativen Produkten öffnet der Maschinenbau neue Chancen für nachhaltige Produktion und Verbrauch. Allerdings ist es wichtig, dass bei der Gesetzgebung abgewogen wird zwischen technischer Machbarkeit, politischen Zielen und Wirtschaftlichkeit. Besonders bei maßgeschneiderten Anlagen und Maschinen muss die Politik daher mit Augenmaß arbeiten, um Designlenkung und Bürokratie in kleinen und mittelgroßen Unternehmen zu vermeiden. Der VDMA fordert, diese Punkte bei der Weiterentwicklung der produktbezogenen Umweltpolitik zu berücksichtigen und die europäischen Regelungsansätzen zur Ressourceneffizienz (Ökodesign, WEEE), Luftqualität (IED, MCP) und Stoffpolitik (REACh, RoHS) besser aufeinander abzustimmen.

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Forschung

Der technische Fortschritt fordern Europas Unternehmen heraus. Individuelle Kundenwünsche und kurze Lieferzeiten müssen mit möglichst geringem Ressourcenverbrauch gewährleistet werden. Vor allem die Digitalisierung erfordert von der Industrie tiefgreifende Veränderungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit am Standort Europa zu erhalten. Die EU- Forschungspolitik muss Firmen bei diesem Wandel unterstützen, indem sie internationale Forschungskooperation, Wissenstransfer und eine erstklassige Forschungslandschaftanbietet. Dies muss aus Sicht des VDMA auf eine faire, effiziente und breitenwirksame Weise geschehen, um Europas Firmen die Teilhabe an den technologischen Chancen zu erleichtern.

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Recht

Ausufernde Bürokratie schadet vor allem kleinen und mittelgroßen Unternehmen - diesen Umstand müssen sich Politiker in Europa immer dann vor Augen führen, wenn sie Rahmenbedingungen für die Wirtschaft setzen.In Politikfeldern wie Corporate Social Responsibility oder dem Umgang mit Konfliktmineralien sollte den Firman aus Sicht des VDMA Raum gelassen werden, sich freiwillig und unkompliziert zu engagieren. Darüber hinaus sieht der VDMA in einem gemeinsamen europäischen Kaufrecht keinen Mehrwert. Um dem Mittelstand in Europa zu mehr Wachstum zu verhelfen, ist vielmehr ein verlässlicher rechtlicher Rahmen notwendig, in dem die Unternehmen flexibel wirtschaften können.

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Holger Kunze

Geschäftsführer European Office

Tel.: 

+32 2 7068213


Fax: 

+32 2 7068210


holger.kunze@vdma.org