Brexit-Checklisten nun auch auf Englisch verfügbar

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Der Ausgang der Brexit-Verhandlungen ist weiter offen. Der VDMA gibt seinen Mitgliedern Orientierung, um sich bestmöglich auf einen möglichen harten Brexit vorzubereiten.

Der Brexit sorgt weiter für Unsicherheit in europäischen Unternehmen. Vor mehr als drei Jahren haben die Briten mit knapper Mehrheit für einen EU-Austritt gestimmt – doch nach wie vor ist nicht klar, wann und unter welchen Bedingungen das Vereinigte Königreich die Union verlässt. Der vorgesehene Termin für den Brexit wurde bereits zwei Mal verschoben, aktuell planen beide Seiten mit dem 31. Januar 2020. Für seine Mitglieder hat der VDMA Checklisten für die eigenen Vorbereitungen auf einen harten Brexit zusammengestellt, die nun auch auf Englisch verfügbar sind.

Vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen hängt in großen Maße ab, unter welchen Bedingungen Briten und die EU künftig Handel treiben. Einigen sich beide Seiten auf ein Austrittsabkommen, folgt nach dem Austritt eine Übergangsphase, in der sich kaum etwas am Status Quo ändert. Scheitern die Gespräche, müssen sich Unternehmen kurzfristig auf spürbare im Geschäftsbetrieb mit Großbritannien einrichten. Damit sich Maschinenbauer auf auf einen Austritt ohne Abkommen vorbereiten können, hat der VDMA seine Checklisten nun auch in englischer Sprache veröffentlicht.

Die insgesamt acht Listen widmen sich den Themen:

  • Störung der Lieferketten
  • Zoll
  • Vertragsgestaltung
  • Entsendung von Mitarbeitern zu Arbeitseinsätzen
  • CE-Kennzeichnung von Maschinen
  • Patente und Marken
  • Datenschutz
  • Umsatzsteuer

Mitglieder können die Listen unter diesem Link herunterladen. Sollten Sie weitere Fragen zu einem der Themen haben, finden Sie am Ende jeder Checkliste den zuständigen Ansprechpartner im VDMA.