VDMA fordert mehr Harmonisierung bei der Entsenderichtlinie

shutterstock_1214538430

Der VDMA nutzte ein Treffen am 13. Januar 2020 mit dem Kabinett des Kommissars Schmit (Beschäftigung und soziale Rechte) in Brüssel, um den enormen bürokratischen Aufwand bei EU-Arbeitseinsätzen zu erläutern.

Der Luxemburger Nicolas Schmit ist in der neuen Kommission unter anderem für die Entsendung von Arbeitnehmern zuständig.

Bei diesem Treffen forderte der VDMA erneut Erleichterungen bei Arbeitseinsätzen von Mitarbeitern in der EU: beispielsweise die Befreiung von administrativen und arbeitsrechtlichen Verpflichtungen für kurze EU-Arbeitseinsätze, harmonisierte Meldevorschriften in den EU-Mitgliedstaaten und einheitliche Sprachregelungen.

Der VDMA wird die belastende Situation für seine Mitgliedsunternehmen hinsichtlich der Umsetzung der Entsenderichtlinie auch weiterhin an andere Stakeholder in der EU, wie z.B. die EU-Mitgliedstaaten und die neu geschaffene Europäische Arbeitsbehörde, adressieren.