Wandel marktwirtschaftlich und technologieoffen gestalten

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Die EU-Kommission hat ihr Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 veröffentlicht. Darin kündigt sie Initiativen an, die insbesondere für die Unternehmen des Maschinenbaus von zentraler Bedeutung sind.

Denn klar ist, dass der Wandel zu einem gerechten, klimaneutralen und digitalen Europa nur mit den Technologien des Maschinenbaus funktionieren wird.

Aus Sicht des VDMA sollten die für dieses Jahr angekündigten Maßnahmen die Grundlage für einen technologieoffenen und marktwirtschaftlich getriebenen Wandel sein. „Auf keinen Fall darf die Kommission jetzt der Versuchung erliegen, die Schraube der ohnehin schon hohen Belastungen für die Industrie zu überdrehen und damit die dringend erforderliche Innovationskraft abzuwürgen“, sagt Holger Kunze, Leiter des VDMA European Office in Brüssel.

Der VDMA erwartet von der Kommission, dass sie nicht nur soziale Wohltaten verteilt, sondern auch die Anforderungen für Unternehmen im Binnenmarkt reduziert. Die in vielen Fällen absurden Meldevorschriften für Entsendungen in Europa sind ein Beispiel hierfür.

Schon im ersten Halbjahr 2020 wird die EU-Kommission einige Initiativen vorlegen, deren Inhalte noch nicht klar sind, die aber eine sehr hohe Relevanz für den Maschinenbau haben werden. Dazu zählen eine neue Industriestrategie, ein Klimagesetz, ein Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft, eine Strategie für kleine und mittelgroße Unternehmen und ein Weißbuch für künstliche Intelligenz.  

 Weiterführende Informationen:

Das Arbeitsprogramm der EU-Kommission finden Sie hier.