VDMA-Forderungen für die neue europäische Datenstrategie

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Die Kommission hat ihre neue europäische Datenstrategie veröffentlicht. Ziel ist, die Nutzung nicht-persönlicher Daten zu optimieren.

Der VDMA begrüßt grundsätzlich diese neue Strategie. Aber er ist auch der Ansicht, dass folgende Elemente in der europäischen Datenstrategie aufgenommen werden sollten:

  • Die Unternehmen des Maschinenbausektors sollten entscheiden und verhandeln können, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen sie ihre Daten weitergeben. Der Datenfluss im B2B-Bereich erfolgt auf der Grundlage von Verträgen. Daher muss diese Vertragsfreiheit ein grundlegender Aspekt jeder europäischen Datenstrategie sein.
  • Die Nutzung und der Austausch von Daten werden die Leistungsfähigkeit der industriellen Basis Europas erhöhen. Jedoch benötigen die Nutzer und Betreiber von Plattformen Rechtssicherheit und Leitlinien für mögliche Konflikte mit dem Wettbewerbsrecht bei Kooperationen und der gemeinsamen Nutzung von Daten.
  • Die geistigen Eigentumsrechte von Unternehmen müssen vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Die Entscheidungsträger der EU sollten die geistigen Eigentumsrechte von Unternehmen respektieren, insbesondere im Zusammenhang mit industriellen Daten.

Darüber hinaus arbeitet die Kommission noch an einem Bericht über die Anwendung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Dieser Bericht wird voraussichtlich am 22. April 2020 veröffentlicht.