„Wertvolle Hilfe für Firmen und Arbeitnehmer“

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Die EU-Kommission hat Empfehlungen zu grenzüberschreitenden Tätigkeiten veröffentlicht, um die Freizügigkeit von Arbeitskräften während der Corona-Krise zu gewährleisten.

Zu den Empfehlungen der Kommission, wie die EU-Mitgliedstaaten die Freizügigkeit von Arbeitskräften während der Corona-Pandemie gewährleisten sollen, sagt Holger Kunze, Leiter des VDMA European Office:

„Gerade in Zeiten von geschlossenen Grenzen in Europa ist es wichtig, dass die EU-Kommission alles unternimmt, um den Binnenmarkt zu schützen. Die von der Kommission verabschiedeten Leitlinien zur Ausübung der Freizügigkeit fordern die EU-Mitgliedstaaten auf, entsandte Arbeitskräfte mit bestimmten Funktionen beim Grenzübertritt bevorzugt zu behandeln. Dazu gehören unter anderem auch Berufe des Ingenieurwesens und auch ingenieurtechnische und vergleichbare Fachkräfte. Dies ist eine sehr gute Nachricht für den Maschinenbau in Europa, denn es soll auch während der Corona-Krise grenzüberschreitende Tätigkeiten ermöglichen, zum Beispiel das Warten und Reparieren von Maschinen in anderen EU-Mitgliedsländern. Jetzt muss die Kommission dafür sorgen, dass die Abwicklung in der Praxis erleichtert wird und möglichst schnell Standardformulare zur Verfügung stellen, die entsandte Arbeitnehmer bei Reisen in andere EU-Mitgliedstaaten verwenden können und die von den EU-Mitgliedstaaten anerkannt werden.“

Dies ist eine sehr gute Nachricht für den Maschinenbau in Europa, denn das Warten und Reparieren von Maschinen in anderen EU-Mitgliedsländern muss auch während der Corona-Krise möglich sein.

Eine Zusammenfassung der Richtlinien der EU-Komission finden Sie hier.