Stellungnahmen erwünscht: Fragebogen von Deloitte zu Haftung und künstlicher Intelligenz

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Ob im Weißbuch der EU-Kommission zu künstlicher Intelligenz (KI) oder in Stellungnahmen des EU-Parlaments: Immer wieder treibt die europäische Politik die Frage um, ob KI und die derzeitigen Haftungsregimes zusammenpassen.

Eine weitere Umfrage dazu wird von Deloitte zur Unterstützung der Politikentwicklung der EU-Kommission in Bezug auf die Haftung für künstliche Intelligenz organisiert. Diese spezifische Umfrage zielt darauf ab: (i) zu verstehen, ob und inwieweit Unsicherheit bei den Unternehmen besteht hinsichtlich der Anwendung der außervertraglichen zivilrechtlichen Haftungsvorschriften der EU-Mitgliedstaaten (mit Ausnahme der Bestimmungen zur Umsetzung der Produkthaftungsrichtlinie) auf durch künstliche Intelligenz verursachte Schäden, und (ii) die Kosten der Fragmentierung der Gesetze zur zivilrechtlichen Haftung für AI zu bewerten.

Wir möchten Sie freundlich dazu ermutigen, an einem Fragebogen in Englisch von Deloitte teilzunehmen. Die Frist für das Ausfüllen dieses Fragebogens endet am 20. Oktober 2020. Bei Fragen können Sie sich an Deloitte wenden: Lorenzo Gugliotta (lgugliotta@deloitte.com) und Emily Denny (edenny@deloitte.com).

Weitere Informationen:

Aus Sicht des VDMAs stellen die geltende Produkthaftungsrichtlinie der EU und nationalen Haftungsregelungen grundsätzlich einen Rechtsrahmen dar, in dem auch KI-Probleme gelöst werden können. Die Produkthaftungsrichtlinie ist technologieneutral formuliert und die Gerichte haben sie im Laufe der Jahre auf eine breite Palette von Produkten angewandt. Dieser Rechtsrahmen für Haftungsansprüche gilt sowohl bei Schäden, die durch ein defektes konventionelles Produkt hervorgerufen werden, als auch bei solchen Schäden, die durch einen Roboter oder ein anderes automatisiertes System verursacht werden.