Erleichterungen bei EU-Arbeitseinsätzen dringend erforderlich

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Das VDMA European Office und die Abteilungen Außenwirtschaft und Recht nahmen am 22. September 2020 einen Termin mit Vertretern der Europäischen Arbeitsbehörde (ELA) wahr.

Die ELA will dazu beitragen, dass die EU-Vorschriften zur Arbeitsmobilität und zur Koordinierung der sozialen Sicherheit in den EU-Mitgliedstaaten auf faire, einfache und wirksame Weise durchgesetzt werden.

Der VDMA wiederholte seine Forderungen nach Erleichterungen bei Arbeitseinsätzen von Arbeitnehmern in der EU, zum Beispiel die Befreiung von administrativen und arbeitsrechtlichen Verpflichtungen für kurze EU-Einsätze und harmonisierte Meldevorschriften in den 27 EU-Mitgliedsstaaten. Darüber hinaus wies der VDMA auf zwei Hauptprobleme bei der überarbeiteten Entsenderichtlinie hin: So gibt es für Unternehmen große praktische Herausforderungen, den nunmehr geltenden Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ aufgrund des häufigen „Tarifvertragsdschungels“ im jeweiligen Zielland korrekt anzuwenden. Ferner zeigt sich auch hinsichtlich der übrigen arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere bei langfristigen Entsendungen von Arbeitnehmern, dass die bisher von den Mitgliedsstaaten bereitgestellten Informationen in der Regel unzureichend sind.

Der VDMA wird die bürokratische Situation für seine Mitgliedsunternehmen hinsichtlich der Umsetzung der Entsenderichtlinie und der EU-Meldepflichten auch weiterhin regelmäßig mit den EU-Institutionen besprechen.

Bitte finden Sie anbei die Stellungnahme des VDMA zur Entsenderichtlinie (PDF)

 

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