Warum die EU für den Erfolg des Green Deal die Industrie braucht

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VDMA-Präsident Karl Haeusgen macht in einem Gastbeitrag im EU-Medium "Euractiv" deutlich, dass der Maschinen- und Anlagenbau beim Erreichen der europäischen Nachhaltigkeitsziele essentiell ist.

Europa hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 der erste klimaneutrale Kontinent zu sein. "Das ist ein ehrgeiziges Ziel, das jedoch nur erreicht werden kann, wenn die Rolle der Industrie und ihr Beitrag sorgfältig berücksichtigt werden", schreibt VDMA-Präsident Karl Haeusgen in einem Online-Gastbeitrag bei "Euractiv". Das Online-Medium widmet sich Themen mit Bezug zur EU-Politik, bietet ausführliche Informationen für EU-Akteure und ist eins der meist gelesensten Webseiten in Brüssel.

In dem Gastbeitrag zeigt Haeusgen auf, wie europäisch die Maschinenbauindustrie ist. "Mit 90.000 Unternehmen und fast vier Millionen Beschäftigten in ganz Europa ist der Maschinenbau einer der größten Industriezweige in der EU-Wirtschaft", schreibt Haeusgen und führt weiter aus, "mit einem geschätzten Anteil von 36 Prozent am Weltmarkt ist Europa der größte Produzent und Exporteur von Maschinen und Anlagen." Bei diesen Exportchampions handelt es sich oft um kleinere und mittlere, familiengeführte Unternehmen. 

Der Green Deal ist der richtige Weg. Davon ist Haeusgen überzeugt. Aber "Klimaneutralität kann nur erreicht werden, wenn die Bedürfnisse von Branchen wie dem Maschinenbau berücksichtigt werden, die den Klimaschutz überhaupt erst ermöglichen", führt er aus und fordert "Unternehmen brauchen Freiräume und Innovationen statt verordneter Regulierung."

Weiterführende Informationen

Den Original Gastbeitrag finden Sie hier (in englischer Sprache): 

Why the EU needs industry for a successful Green Deal – EURACTIV.com

"Klimaneutralität kann nur erreicht werden, wenn die Bedürfnisse von Branchen wie dem Maschinenbau berücksichtigt werden."