VDMA fordert „ja“ zu Abkommen mit dem Vereinigten Königreich

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Der VDMA begrüßt das Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich, da es eine Grundlage für die zukünftigen Beziehungen mit diesem Land darstellt.

Unser Maschinensektor wird insbesondere davon profitieren, dass es keine Zölle und keine Quoten für Ursprungswaren des anderen Partners gibt. Darüber hinaus enthält das Abkommen Bestimmungen, die Verzerrungen durch Subventionen, wettbewerbsfeindliche Praktiken oder diskriminierendes und missbräuchliches Verhalten von Staatsunternehmen verhindern sollen. Daher fordern wir das EU-Parlament auf, seine Zustimmung zu diesem Abkommen zu geben.

Wir warnen jedoch auch davor, dass die Bürokratie in unserem Sektor zunehmen wird, da Unternehmen neue Verfahren, Genehmigungen und Regeln erfüllen müssen. Außerdem führt das Abkommen zu einigen Problemen für unsere Unternehmen, zum Beispiel bei kurzzeitigen Arbeitseinsätzen von Monteuren und Servicekräften im Vereinigten Königreich. Erfreulicherweise sind diese visafrei möglich, aber zum konkreten Prozedere sind noch viele Fragen offen. Dies führt zu großer Verunsicherung, welche Einreiseregeln zutreffen. Gerade langfristige Projekte sind zukünftig sehr schwer durchführbar. Weitere Informationen finden Sie im Positionspapier in PDF in Anhang (nur in Englisch).

Das Vereinigte Königreich ist ein wichtiger Markt für die Mitgliedsunternehmen des VDMA. Das Vereinigte Königreich war 2020 unser achtgrößter Exportmarkt mit Exporten von rund 6 Mrd. Euro, während die deutschen Maschinenimporte aus dem Vereinigten Königreich 2020 bei rund 2.25 Mrd. Euro lagen.

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