VDMA veranstaltet gemeinsames Side Event bei COP26

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Bei den COP 26 Side Events treffen sich Vorreiter in Sachen Klimainnovation und -politik, um Ideen und Standpunkte zur Bekämpfung des Klimawandels auszutauschen. In diesem Jahr ist der VDMA Mitveranstalter einer Podiumsdiskussion in Glasgow.

Der VDMA hat wiederholt darauf hingewiesen, dass der Kampf gegen den Klimawandel nur dann wirklich effektiv sein kann, wenn er auf einer globalen, multilateralen Ebene stattfindet. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Future Urban Living wird der VDMA nun ein Side Event im EU Pavillon in Glasgow veranstalten, um die Debatte über den Beitrag der Industrie und der Wertschöpfungsketten zur Bekämpfung des Klimawandels zu führen.

Die Veranstaltung mit dem Titel Green Business Globally: from circular business design to green technology solutions findet am 6. November 2021 um 13:00 GMT im EU Pavillon in Glasgow unter dem Thema "Circular economy, sustainable industry" statt. Sie können die Veranstaltung über den Livestream verfolgen, der in Kürze veröffentlicht wird.

Experten aus der ganzen Welt im Gespräch

Der Maschinenbausektor bietet viele klimafreundliche Technologielösungen. In einer gemeinsamen Studie von VDMA und BCG wurde geschätzt, dass innovative Technologien, die branchenübergreifend eingesetzt werden, die weltweiten CO2-Emissionen um 86 % reduzieren können. Wir wissen auch, dass über 80 % des ökologischen Fußabdrucks eines Produkts in der Konstruktionsphase festgelegt wird. Diese Veranstaltung soll nicht nur Vertreter der deutschen und europäischen Maschinenbauindustrie zusammenbringen, sondern auch Experten aus dem Bereich der globalen Wertschöpfungskette, Entwicklungsprojekte und Unternehmen aus anderen Märkten weltweit. In einer Podiumsdiskussion werden wir untersuchen, wie ein Rahmen gemäß Artikel 6 geschaffen werden kann, um Anreize für eine umweltfreundlichere Geschäftstätigkeit auf globaler Ebene zu schaffen, und dabei Fragen stellen wie: Wie würde er finanziert werden? Wie würden potenzielle Kunden aus anderen Märkten dies finanzieren und wie sehen sie den Technologietransfer? Was ist die Entwicklungsperspektive? Wie kann die Kreislaufwirtschaft über globale Wertschöpfungsketten hinweg sichergestellt werden?

Verpassen Sie die Veranstaltung am 6. November nicht und verfolgen Sie sie live!

Aufgrund der COVID-19-Beschränkungen wird der Raum für unsere Nebenveranstaltung in Glasgow auf etwa 25 Plätze begrenzt sein. Die Sitzung wird live gestreamt und ist für alle registrierten Teilnehmer auf der entsprechenden Plattform verfügbar. Die Anmeldung für die EU-Nebenveranstaltungen auf der COP26 wird am 15. Oktober 2021 eröffnet und endet kurz vor Beginn der Veranstaltung. Der Link wird in Kürze folgen.

 

Thilo Brodtmann, VDMA Hauptgeschäftsführer

"Die EU kann starke Klimapolitik nur im globalen Kontext und im Schulterschuss mit der Industrie voranbringen."

  • Das Pariser Abkommen legt unter dem Dach von Artikel 6 den Rahmen für effektive und effiziente globale klimabezogene Instrumente fest.
  • Die detaillierte Ausgestaltung dieser Instrumente sind die letzten Aspekte des Regelwerks" des Pariser Abkommens, die auf der Konferenz der Vertragsparteien (COP) 26 in Glasgow im November dieses Jahres noch verhandelt werden müssen.
  • Solche Instrumente haben das Potenzial, die Technologieexporteure und -produzenten in der EU zu stärken und zu mehr globalen Klimaschutzmaßnahmen anzuregen.
  • Diese Instrumente bestehen in der Schaffung von Kohlenstoffmärkten, direkter Finanzierung oder zukunftsorientierter technologischer Zusammenarbeit sowohl für Länder als auch für private Unternehmen.
  • Durch die Berücksichtigung globaler Investitionen europäischer Exporteure würden Anreize für kosteneffizientere Investitionen in emissionsmindernde Technologien geschaffen.

COP 26 Nebenveranstaltung - Tagesordnung (als Download PDF verfügbar)

In der ca. einstündigen Podiumsdiskussion diskutieren Dr. Daniel Chatterjee, Vorsitzender des Klima- und Energieausschusses mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft.

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